Suppe, Beratung, Politik. Anforderungen an eine moderne Wohnungsnotfallhilfe

Der vorliegende Sammelband dokumentiert Inhalte und Ergebnisse des Bundeskongresses     der Evangelischen Obdachlosenhilfe e.V. (heute: Evangelischer Bundesfachverband für Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e.V. – Wohnungsnotfallhilfe und Straffälligenhilfe), der 2014 unter dem Thema „Suppe, Beratung, Politik – Welche Kompetenzen und Programme braucht die Wohnungslosenhilfe?“ in Bremen statt fand.

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Ökonomische Faktoren in der Straffälligenhilfe

Wirtschaftlichkeit conta Resozialisierung?
Aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen befassen sich die Beiträge in diesem Buch mit verschiedenen Perspektiven des Umgangs mit Geld und des Einflusses von Geld auf die Menschen. Die Frage, wer an den Schulden anderer verdient, und ein Konzept von Leben ohne Geld werden diskutiert. Welche späteren Belastungen schafft sich derStaat durch die nicht gezahlten Beiträge zur Rentenversicherung bei in Jusitzvollzugsanstalten beschäftigten Strafgefangenen? In welch prekäre Lage werden diese Menschen gebracht, die lange gearbeitet haben, ohne dass sie dadurch einen Anspruch auf Altersrente nach ihrer Entlassung hätten erwerben können?

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Wenn Würde zur Ware verkommt

Soziale Ungleichheit, Teilhabe und Verwirklichung eines Rechts auf Wohnraum

In diesem Band werden die Zugangsschwierigkeiten von Menschen zum allgemeinen Wohnungsmarkt aufgezeigt. Dieser hat von sich aus kein Interesse an einer  Wohnungsversorgung  für  alle  und  gehorcht  anderen  Gesetzen.  Ohne Wohnung leben zu müssen heißt nicht nur, grundlegender Rechte beraubt zu sein, sondern sich vielfältiger Vorurteile erwehren zu müssen. Die Ausgegrenzten haben häufig andere kulturelle Hintergründe oder mit psychischen Schwierigkeiten  zu  kämpfen.  Unterschiedliche  Modelle  einer  begleitenden  Beratung zur  Stabilisierung  von Wohnverhältnissen  werden  ebenso  dargestellt  wie  Kooperationsformen zu benachbarten Arbeitsfeldern in der Wohnungslosenhilfe

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Als Kunde bezeichnet, als Bettler behandelt

Die Beiträge in diesem Buch rücken die Perspektive der Erwerbslosen in den Mittelpunkt. Sie zeigen, was der Slogan »Fordern und Fördern« wirklich bedeutet. Die Berichte alltäglicher Entwürdigung geben einen Einblick in die Lebenswelt und belegen: Die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze sind ziemlich missraten, denn sie drücken erwerbslose Menschen in Armut und stellen sie unter Druck und Sanktionen. Die vielen Alltagsprobleme und die anschwellende Rechtsprechung sind nur Ausdruck einer Zermürbungstaktik und systematischen Entrechtung.

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Barmherzigkeit drängt auf Gerechtigkeit

Anwaltschaftlichkeit, Parteilichkeit und Lobbyarbeit werden von Sozialverbänden und in der Sozialarbeit als Begrifflichkeiten wie ein Mantra hochgehalten - oftmals jedoch ohne fundierte Analyse und ohne zu benennen, was genau damit konkret gemeint ist. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege müssen sich fragen (lassen), ob und wie sie öffentlich für die Rechte von Menschen eintreten, die Hilfe und Beistand benötigen und sich gerade deshalb an Hilfeeinrichtungen wenden. Wie können sich Sozialverbände sozialpolitisch engagieren, wenn sie zugleich im Wettbewerb um öffentliche Gelder stehen? Wie glaubwürdig sind Sozialverbände noch, wenn sie sozialpolitische Forderungen stellen? Dieses Buch fordert - theoretisch reflektiert und mit vielen praktischen Beispielen - die Sozialverbände dazu auf, sich auf ihre ureigenen sozialpolitischen Ambitionen zu besinnen und ihre diesbezüglichen Potenziale zu entdecken.
 
Alexander Dietz, Stefan Gillich, (Hrsg.): Barmherzigkeit drängt auf Gerechtigkeit, Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2013. 284 Seiten. ISBN 978-3-374-03337-9 19,80 EUR.

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Bürger oder Bettler - Soziale Rechte von Menschen in Wohnungsnot im Europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung

In verschiedenen Aufsätzen wird der Frage nachgegangen, wie es um die sozialen Rechte von Menschen in Deutschland und in Europa bestellt ist. Der Bogen ist gespannt vom grundsätzlichen Verständnis des unterschiedlich verwendeten Armutsbegriffs über praktische Anwendungsbeispiele bis hin zu Beispielen neuerer Rechtsprechung im Umgang mit ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen.

Es wird die Frage aufgeworfen, ob der Zugang zu Bürgerrechten für arme Menschen in gleichem Maße gewährt ist wie für alle anderen, oder ob gar Entwicklungen zu einer Entbürgerlichung sozialer Randgruppen zu beobachten sind.

Stefan Gillich, Rolf Keicher (Hrsg.): Bürger oder Bettler - Soziale Rechte von Menschen in Wohnungsnot im Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung, VS-Verlag für Sozialwissenschaften 2012. 303 Seiten. ISBN 978-3-591184623 24,95 EUR.

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Von der Armenhilfe zur Wohnungslosenhilfe - und zurück?

2010: Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Der Rückzug des Sozialstaates zeigt sich im Abbau sozialer Absicherungen. Überwunden geglaubte Hilfeansätze der Almosenvergabe nehmen zu. Doch gesicherte Rechtsansprüche sind die Voraussetzung zur sozialen Absicherung und gesellschaftlichen Integration. Aktuelle Veränderungen des Sozialstaates fordern die Wohnungslosenhilfe heraus. Im Spannungsfeld von Verarmung, Einzelfallhilfe, Gemeinwesenarbeit, Stadtentwicklung und Sozialpolitik muss sie neue Positionen und Konzepte entwickeln.

Das Fachbuch enthält wesentliche Beiträge des Bundeskongresses 2008 der Evangelischen Obdachlosenhilfe in Deutschland e.V., der in Hamburg stattgefunden hat.

Stefan Gillich, Stephan Nagel (Hrsg.): Von der Armenhilfe zur Wohnungslosenhilfe - und zurück? Triga Verlag (Gründau-Rothenbergen) 2010. 258 Seiten. ISBN 978-3-89774-723-4. 14,00 EUR.

 

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Diakonie magazin Spezial

Das Heft Diakonie-Spezial, das sich ausführlich mit dem Thema Wohnungslosigkeit befasst ist kostenfrei, auch in größeren Stückzahlen, über die Geschäftsstelle zu beziehen. Es fallen lediglich Versandkosten an. Das Heft eignet sich sehr gut zur Öffentlichkeitsarbeit

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Arme habt ihr allezeit

Die Krise der Finanzmärkte und der Umbau der sozialen Sicherungssysteme führen dazu, dass die Armut zunimmt. Sichtbarste Form dieser zunehmenden Armut sind die Menschen, die buchstäblich auf der Straße landen. Verelendung und Obdachlosigkeit sind Themen, über die in unserem reichen Land wenig bekannt ist.  In der zweiten überarbeiteten und erweiterten Auflage des Buches "Arme hab ihr allezeit" finden sich drastische, hautnahe Erfahrungsberichte über das Überleben auf der Straße, Geschichten vom Lebensmut und Erfindungsreichtum obdachloser Menschen und zahlreiche Beispiele, wie Hilfe funktioniert und ausgegrenzte Menschen wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Bezug über die Geschäftsstelle.

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Evangelischer Bundesfachverband
Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e. V.
Wohnungsnotfall- und Straffälligenhilfe

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